dpj – Sichtung 2020

von Ulrich Moritz

18 Jugendliche der Jahrgänge 2005 – 2007 aus dem süddeutschen Raum trafen sich am 27. September zur DPJ-Sichtung in Mannheim-Feudenheim, unter ihnen diverse amtierende und ehemalige deutsche Meister. Mit dabei auch Carlotta, Oskar, Matthias, Deniz und Jorik, die vom Jugendteam des BPVs ausgewählt worden waren, ihr Können unter Beweis zu stellen. Und um es vorweg zu nehmen: Sie schlugen sich durchaus wacker, auch wenn nicht alle am Ende des Tages mit ihren erzielten Ergebnissen voll zufrieden waren.

Ganz gemäß der Hygieneauflagen begann der Tag mit viel Abstand: Nach einer kurzen Besprechungsrunde im großen Kreis folgte ein Aufwärmtraining unter Leitung von Gabriel Huber. Anschließend wurde eine erste Runde im Tête-Modus gespielt. Hier zeigte sich schon, dass der Boden in Mannheim sehr unterschiedlich beschaffen war und aufgrund der feuchten Witterung der Vortage das Schießen nicht leicht werden würde.

Danach wechselte der Aufgabenbereich: Jeder Aspirant musste seine Fähigkeiten als Pointeur im Rahmen zweier Legeateliers unter Beweis stellen. Dabei konnten viele unserer bayerischen Spieler gute Ergebnisse erzielen.

Nach einem leckeren Mittagessen wurden Triplettes gebildet, quer durch die Jahrgänge und über Landesgrenzen hinweg. Die Teams mussten erstmal zueinander und auch ihre Positionen im Team finden – keine ganz leichte Aufgabe für die Jugendlichen. Gleichzeitig wurden sie von Bundestrainer Martin Kuball, Sportdirektor Jürgen Hatzenbühler sowie Kadersprecher Gabriel Huber, der für die Bundestrainerin Stefanie Schwarzbach einsprang, aufmerksam begutachtet. Auch hier hielten sich Siege und Niederlagen der bayerischen Spieler die Waage.

Im weiteren Verlauf des Nachmittages wurden noch 2 Ateliers geschossen (einfache Kugel bzw. Kugel hinter einer Kugel). Hier trennte sich endgültig die Spreu vom Weizen, denn auf den meisten Belägen traf nur ‚au fer‘. Mit einer zweiten Triplettes-Runde, bei der die Teams aus Runde 1 zusammenblieben, näherte sich der Abschluss des Lehrgangs. Auch diesmal zeigten unsere bayerischen Spieler mit vielen guten Kugeln, dass sie nicht zu Unrecht zu diesem Event berufen worden waren. Nach einem kurzweiligen Schlussspiel endete der Tag mit einer kurzen Feedback-Runde. Insgesamt war es für unsere fünf Jugendlichen ein lehrreicher und spannender Tag – hoffentlich nicht der letzte dieser Art!

 

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